Unfallklinik Frankfurt
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Medizinisches Angebot

Das Leistungsspektrum der radiologischen Abteilung umfasst die konventionelle Röntgendiagnostik, Ultraschalluntersuchung sowie die Diagnostik mittels CT und MRT. Die konventionelle Röntgendiagnostik ist in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main von besonderer Bedeutung. Fast keine Knochenbruchverletzung ist ohne Anfertigung von Röntgenbildern ausreichend zu analysieren und richtig zu behandeln. Das Spektrum umfasst Röntgenbilder aller Art von Skelett, Thorax und Abdomen sowie Spezialverfahren, wie zum Beispiel Schichten, Funktionsaufnahmen, Arthrographien mittels Kontrastmittel. Zu den speziellen Verfahren der konventionellen Röntgendiagnostik gehört auch die Angiographie zur Darstellung arterieller und venöser Gefäße in allen Körperabschnitten - in einer Unfallklinik in erster Linie zum Ausschluss von Unfallverletzungsfolgen, aber auch anderen Erkrankungen im Rahmen von Unfällen, wie zum Beispiel Embolien, Gefäßverschlüsse oder Thrombosen. Ultraschalluntersuchungen ergänzen die Röntgenuntersuchung und gehören zur Erstuntersuchung jedes Schwer- und Mehrfachverletzten. Sie werden beispielsweise zum Auffinden und räumlichen abschätzen von Blutergüssen und anderen Flüssigkeitsansammlungen sowie Organ- und Körperhöhlendiagnostik durchgeführt.

 

Durch Computertomographie (CT) zielgenaue Operation

Die CT ergänzt in idealer Weise die konventionelle Röntgendiagnostik, insbesondere im Bereich der frischen Knochenverletzung. Es können komplexe Knochen- und Weichgewebsverletzungen in komplizierten und verborgenen Körperregionen wie zum Beispiel der Wirbelsäule, des Beckens und des Schädels erkannt werden. Zur Verfügung steht in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main ein 32- fach Spiral CT, neuester Bauart, das Dünnschichtuntersuchungen in transversaler oder paratransversaler Schnittführung aller Körperregionen mit 2D- und 3D-Rekonstruktionen in jeder gewünschten Projektionsebene ermöglicht. Außerdem können mit Hilfe der CT gezielte Körperpunktionen sowie Navigatorplanungen durchgeführt werden. Letzteres Verfahren ermöglicht eine computergestützte zielgenaue Operation in mehreren Körperregionen. Insbesondere durch ein zweites CT–Gerät im OP-Saal der Neurochirurgie ist es möglich, in den komplexen Strukturen der Wirbelsäule eine zielgenaue Stabilisierungs-OP nach Wirbelsäulen-Verletzungen durchzuführen.

Die Kernspintomographie erweitert das diagnostische Spektrum erheblich. Hier können wegen des hohen Weichteilkontrastes die früher unzugänglichen Weichgewebe, z. B. Knorpel, Sehnen und Bänder besser dargestellt werden, was insbesondere für eine Unfallklinik von Bedeutung ist. Insbesondere im Rahmen des berufsgenossenschaftlichen Heilverfahrens bietet die Kernspintomographie hohe Treffsicherheit bei der Beurteilung von Unfallfolgen. Von der Kontrastmittelgabe abgesehen, ist dies ein nahezu invasionsfreies Untersuchungsverfahren, das keine Strahlenbelastung zur Folge hat.

 

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