Unfallklinik Frankfurt
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BGU Frankfurt Collage

23.02.2009

BG-Unfallklinik baut neue Kita am Huthpark

Baubeginn Anfang 2010

Die „KITA am Huthpark“ soll für ca. 1,6 Millionen Euro neu gebaut werden. Die Bauarbeiten haben bereits Anfang 2010 begonnen und sollen im ersten Halbjahr 2011 abgeschlossen sein.

Die neue KITA soll weiterhin für etwa 45 Kinder Platz bieten.

Die BGU wird die Baukosten übernehmen. Die Stadt Frankfurt am Main wird sich an den Investitionskosten beteiligen; in welcher Höhe ist noch nicht geklärt, hierzu laufen noch Verhandlungen. Die neue KITA am Huthpark wird als Passivhaus gebaut. Aufgrund seiner guten Wärmedämmung benötigt ein Passivhaus nur einen sehr geringen Anteil Primärenergie. Für Frischluft sorgt eine Komfortlüftung mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung. Die Luft in einem Passivhaus gilt als pollenfrei und staubarm, was nicht nur Allergiker und Asthmatiker schätzen.

„Wir freuen uns, unserer sozialen Verantwortung gerecht zu werden und investieren hier gerne Geld. Die KITA stellt einen wesentlichen Baustein in der Personalentwicklung dar und dient in einem hohen Maße der Personalbindung und –gewinnung“, so der Kaufmännische Geschäftsführer der BG-Unfallklinik Frankfurt am Main, Dr. Uwe Kage.

Das bestehende Gebäude, welches im Jahr 1972 gebaut und später mehrfach erweitert wurde, ist wirtschaftlich nicht mehr zu sanieren. Neben der Technik ist auch der Wärmeschutz vollkommen unzureichend. Den Zuschlag für den Bau hat nach einem Gutachterwettbewerb das Architektur-Büro Goedeking, Frankfurt, erhalten.

Die bestehende Kindertagesstätte konnte bisher für Angestellte der BG-Unfallklinik 14 Plätze und weitere 31 für Kinder von außerhalb zur Verfügung stellen. Kinder von 6 Monaten bis 6 Jahren werden in der KITA aufgenommen. Die derzeit im Schnitt 45 Kinder werden von zehn Vollzeitkräften und zwei Teilzeitkräften betreut.

„Als betriebsnahe Kindertagesstätte richten wir uns nach den Erfordernissen des Betriebes, in dem die Eltern unserer Kinder beschäftigt sind. In der BG-Unfallklinik arbeiten die Eltern beispielsweise im Schichtdienst. Wir bieten deshalb besonders lange Öffnungszeiten an, nämlich von 5.45 Uhr bis 18.00 Uhr, damit Arbeit und Alltag flexibler gestaltet werden können“, so die Leiterin der KITA am Huthpark, Sozialpädagogin Petra Mascha.

Zudem gibt es keine Schließzeiten in den Ferien, und auch zwischen den Jahren ist die KITA mit einem Notdienst besetzt.

Das Konzept sieht vor, dass die Kinder aller Altersstufen miteinander spielen und nicht in Altersgruppen aufgeteilt werden. Dabei stehen den Kleinen so genannte Funktionsräume zur Verfügung. Jeder dieser Räume wird unterschiedlich genutzt, sei es als Tobezimmer, als Lesezimmer oder als Spielzimmer.

Bis die neue KITA fertig gestellt ist, werden die Kinder noch in dem alten Gebäude bleiben.

Träger des Kindergartens ist die Gesellschaft zur Förderung betrieblicher und betriebsnaher Kindertageseinrichtungen e.V.

Autor: Rita Krötz

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